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Was ist ein Edelstein?

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Hier erklären wir Ihnen die Begrifflichkeiten der Esoterik - von A wie Aberglaube bis zu Z wie Zukunft

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Foto: Perlina Troyanda / shutterstock

Edelsteine

Man findet in der Natur viele verschiedene Mineralien und Steine. Allerdings gelten nicht alle als Edelsteine. Ein Edelstein gilt als eine Seltenheit. Ein Edelstein gilt als ein kostbarer Stein, welcher wegen seiner Langlebigkeit, Seltenheit, Farbe, Härte, Kraft oder wegen seiner Beschaffenheit als Schmuck, Energiespender oder als Talisman verwendet wird.

Was ist ein Edelstein?

Die häufigsten Edelsteine sind Aggregate eines Minerals (wie z. B. der Malachit) oder Kristalle (wie Diamanten). Auch organische Edelsteine wie den Bernstein gibt es und auch synthetische Exemplare existieren. Ein Edelstein ist somit nicht an eine vorgegebene chemische Zusammensetzung gebunden. Die Lehre der Edelsteine wird auch Gemmologie oder Edelsteinkunde genannt.

Was macht einen Edelstein aus?

In der Regel wird ein Edelstein an seiner Schönheit erkannt. Härte, Farbe, Transparenz und Seltenheit können weitere Voraussetzungen darstellen. Besonders ein sehr klarer, reiner und farbintensiver Stein gilt für viele Menschen als besonders wertvoll. Folgende Mineralien mit entsprechenden Eigenschaften werden als Edelsteine definiert:

- Sie müssen eine Mindesthärte von sieben auf der Mohs-Skala aufweisen.
- Sie müssen schön sein, was an der Qualität der Reinheit und Farbe ausgemacht wird.
- Sie müssen selten sein.

Steine, welche auf der Mohs-Skala eine Härte von weniger als sieben aufweisen, werden als Schmucksteine oder auch Halbedelsteine bezeichnet.

Verschiedene Qualitäten

Bei Edelsteinen gibt es viele preisliche wie auch sichtbare Unterschiede. Die einen wirken klarer und weisen eine stärkere Farbintensität auf als andere. Dennoch gibt es kein weltweit existierendes Standard-System, das die Qualität von Edelsteinen nach einheitlichen Kriterien bestimmt. Wegen ihrer Vielfalt variieren die Beschaffenheit und die Farben der Steine je nach Herkunft wie auch äußeren Einflüssen.

Ein gängiger Versuch, Edelsteine zu bewerten, ist durch das System A, AA und AAA. Dadurch wird versucht, die Qualität der Mineralien nach objektiven Maßstäben einzuschätzen und zu bewerten. Auch nennt man dieses System das 4C-System. Es orientiert sich an Color (Farbe), Carat (Karat), Cut (Schliff) und Clarity (Klarheit). Jeder Stein wird jedoch individuell begutachtet. Daher kann es sein, dass je nach Gutachter die Bewertung und Einteilung variiert.

Edelsteine, welche mit AAA bewertet werden, gelten als besonders wertvoll. Es gibt einige Edelstein-Händler, die dieses System noch erweitern, sodass man auch AAA+ oder AAAA Steine finden kann. Jedoch wird gesagt, dass nur 10 Prozent aller Edelsteine das Prädikat AAA aufweisen. 50-80 Prozent der Steine werden als A-Steine klassifiziert.

Eigenschaften von Edelsteinen

Es wird bei der Farbe der Edelsteine darauf geachtet, ob diese naturbelassen oder gebrannt sind, also behandelt wurden. Zudem wird die Farbverteilung in Augenschein genommen. Weißt sie eine fleckige oder gleichmäßige Struktur auf? Aber auch die Farbintensität ist ausschlaggebend. Auch wird bei der Bewertung der Reinheit der Edelsteine auf vorhandene Einflüsse untersucht. Zudem sind die Art und Anzahl der Einschlüsse wichtig, die auch nachträglich korrigiert werden können. Das Gewicht eines Edelsteines wird in Karat (ct) angegeben. Ein Karat sind ungefähr 0.2 Gramm. Zuletzt wird der Schliff des Edelsteines bewertet. Ist dieser harmonisch und proportional? Wurde sauber gearbeitet? Weist der Stein die korrekte Anzahl von Facetten für den jeweiligen Schliff auf?

Die wertvollsten Edelsteine der Welt

Meist sind die wertvollsten Edelsteine der Welt auch als die seltensten. Neben dem Diamanten, dem Saphir, dem Rubin und dem Smaragd zählen auch der Aquamarin, der Zirkon und der weiße Topas zu den teuersten Edelsteinen der Welt. Lupenreine Edelsteine sind in der Regel wertvoller als trübe Naturexemplare. Jedoch spielt dabei auch eine ganz wichtige Rolle, ob der Stein naturbelassen wurde, denn häufig werden Schönheitsfehler nachträglich korrigiert. Aus diesem Grund sind naturbelassene Steine oft sehr viel mehr wert, weil sie nur sehr selten perfekt sind. Man kann anhand eines Zertifikates erkennen, ob ein Edelstein einer Farb- und/oder Reinheitskorrektur unterzogen wurde, was heutzutage gang und gebe ist.

Verwendung von Edelsteinen

Edelsteine finden unterschiedliche Verwendungen. Bereits in der Antike wurden neben Silber und Gold auch Edelsteine als Schmuck verarbeitet. Auch in der heutigen Zeit wird Schmuck häufig mit Edelsteinen verziert. Zu Schmuck verarbeitete Edelsteine werden oftmals geschliffen, bearbeitet und eingefasst. Aber auch als Energiespender werden Edelsteine gerne genutzt. Ob durch das Tragen als Schmuck, als Rohstein am Körper oder auch im Wohnraum platziert spenden, übertragen und leiten Edelsteine ihre Energien an dem Menschen weiter. Vielen Steinen wird eine beruhigende Wirkung nachgesagt, anderen hingegen eine vitalisierende. Eine weitere beliebte Art, die Energie der Edelsteine aufzunehmen, ist durch das Trinken von Edelsteinwasser. Dazu legt man die ausgewählten Steine über Nacht in eine mit Wasser befüllte Glaskaraffe. Das Wasser wird so aufgeladen und mineralisiert und durch das Trinken kann sich die Wirkung im gesamten Körper ausbreiten.

Edelsteine als Geburtssteine

Geburtssteine gelten als Edelsteine, die ausgleichend auf Geborene eines bestimmten Monats wirken sollen. Jedem Edelstein wird eine bestimmte Wirkung und besondere Eigenschaft zugeschrieben, die zu dem jeweiligen Träger passen.

Januar: roter Granat - verleiht Mut für Neuanfänge und hilft zielorientiert zu handeln.

Februar: Amethyst - wirkt kreativitätsfördernd und hilft dabei, dass man zur Ruhe kommen kann.

März: Aquamarin - verhilft zu Gelassenheit und verleiht Durchhaltevermögen.

April: Diamant - steht für Reinheit und Unbezwingbarkeit, stärkt das Selbstbewusstsein.

Mai: Smaragd - steht für Liebe, Loyalität und Freundschaft, fördert Empathie.

Juni: Alexandrit & Mondstein - helfen, die Wahrheit ans Licht zu bringen und stärken die Intuition.

Juli: Rubin - steht für Passion und verleiht Tatendrang und Wohlstand.

August: Peridot - schützt vor Bösem und Albträumen und stärkt den Mut.

September: Saphir - stellt innere Ruhe wieder her und steigert Einfühlvermögen.

Oktober: Turmalin - sorgt für inneren Frieden und stärkt Logik und Kreativität.

November: Citrin - verleiht Stärke und schützt vor negativen Gedanken.

Dezember: Türkis - verstärkt positive Energien und verleiht Ausdauer und Harmonie.


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