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Kann man Resilienz lernen?

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Hier erklären wir Ihnen die Begrifflichkeiten der Esoterik - von A wie Aberglaube bis zu Z wie Zukunft

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Foto: Bradley Dennien / shutterstock

Resilienz

Unter Resilienz versteht man die Fähigkeit, belastende Situationen und Lebenskrisen ohne Beeinträchtigung zu überstehen. Uns ermöglicht die Resilienz bei hohem Stress, körperlich wie auch psychisch gesund zu bleiben und an Hindernissen zu wachsen anstatt zu zerbrechen. Das Wort Resilienz lässt sich aus dem Lateinischen ("resilire") ableiten und bedeutet so viel wie "abprallen". Resiliente Menschen besitzen die nötige Flexibilität wie auch die innere Stärke, nach einem Rückschlag wieder aufzustehen. Unsere heutige Zeit ist stressiger geworden und die Welt scheint sich immer schneller zu drehen. Die Resilienz scheint gerade heute eine sehr wichtige persönliche Eigenschaft zu sein, die wir uns aneignen können.

Resilienz lernen

Lebenskrisen wie auch Stress stehen sehr eng miteinander in Verbindung. Oftmals führt Stress dazu, dass wir uns mehr auf unsere Probleme fokussieren und dadurch den Überblick verlieren. Gerade wer es schafft, trotz allen Übels das Gute zu sehen und auch positiv zu bleiben, der ist auf dem besten Weg, resilient zu werden. Man sollte eine Krise auch immer als eine Art Chance betrachten. Wie wir die Situation betrachten und was wir daraus machen, liegt immer an uns. Vor allem geht es um unsere Sichtweise. Wie genau reagieren wir, wenn wir auf Hindernisse stoßen? Bei manchen Menschen kann bereits die Verspätung der Bahn oder ein Stau zu einer Krise führen. Krisen sind Probleme, die wir nicht oder noch nicht aus eigener Kraft lösen können. Auch kann dies sowohl ein Streit mit dem Partner wie auch Probleme im Beruf oder ein Todesfall in der Familie sein.
Bei uns allen ist die Resilienz unterschiedlich ausgeprägt. Alle, die in ihrer Kindheit Liebe, Unterstützung wie auch Wertschätzung erfahren haben, haben eine gute Grundlage der seelischen Widerstandskraft. Resilienz kann aber auch später im Leben erlernt und ausgebaut werden. Es ist hierbei wichtig, geduldig zu bleiben, denn veraltete Denk- und Verhaltensmuster lösen sich nicht über Nacht auf. Man spricht in der Psychologie von sieben Faktoren oder Persönlichkeitsmerkmalen, die eine resiliente Person ausmachen.

Akzeptanz

Veränderung ist Teil des Lebens. Das wissen resiliente Menschen und akzeptieren Veränderungen, anstatt gegen sie anzukämpfen. Krisen, Herausforderungen oder jegliche Veränderungen, die resilienten Menschen widerfahren, werden als Phasen angesehen, die es zu überwinden gilt. Wenn es keine Lösung für eine Situation gibt, passen sich resiliente Menschen an, anstatt dagegen anzukämpfen. Sie wissen, dass es nicht immer eine Lösung gibt und akzeptieren das. So lassen sie sich weniger von äußeren Ereignissen beeinflussen und aufhalten. Versuchen Sie das Unvermeidbare zu akzeptieren. Das können persönliche Eigenschaften, unbeliebte Arbeitskollegen oder einfach nur das Älterwerden sein. Fokussieren Sie sich stattdessen auf das Positive und was die Veränderung oder Situation mit sich bringt.

Positive Emotionen

Wir alle erleben Freude und Leid. Wichtig ist, wie wir unsere Gefühle wahrnehmen und wie wir mit ihnen umgehen. Resiliente Menschen erleben Krisen wie jeder andere, doch sie nehmen positive Emotionen bewusst stärker wahr, indem sie ihnen mehr Raum geben als ihren negativen Gefühlen. Versuchen Sie, Ihre Emotionen bewusster wahrzunehmen. Dabei kann Ihnen ein Glückstagebuch helfen, in dem Sie täglich positive Ereignisse festhalten.

Optimismus

In schwierigen Situationen kommen Optimisten besser klar. Resiliente Menschen gehen bei Belastungen und Problemen davon aus, dass sie diese überstehen werden und suchen länger nach Lösungen, da sie mit einem guten Ausgang rechnen. Ist die Schwierigkeit überstanden, wächst das Vertrauen in sich selbst und der Mut, Chancen zu ergreifen. Das gilt auch für die Bitte um Unterstützung, wenn man sie braucht. Versuchen Sie herauszufinden, welche Ihrer Glaubenssätze Sie in Ihrem Leben behindern. Wenn Sie meinen, dass "alle Chefs selbstverherrlichende Alphatiere sind", werden Sie eine angebotene Führungsposition eher ablehnen. Tauschen Sie negative Glaubenssätze gegen jene ein, die Ihnen Handlungsspielraum geben.

Positive Selbstwahrnehmung

Resiliente Menschen haben ein positives Selbstbild. Das macht sie stark und unabhängig von Meinungen anderer. Sie schätzen sich selber wert und sind nicht auf äußere Anerkennung angewiesen. Gibt es eine Eigenschaft, die Sie an sich ganz und gar nicht mögen? Versuchen Sie diese umzudeuten und aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Haben Sie zum Beispiel die Angewohnheit, sich zu ärgern, dass die Arbeit immer an Ihnen hängen bleibt? Fällt es Ihnen schwer, im Job auch mal "Nein" zu sagen? Dann interpretieren Sie diese Eigenschaft beispielsweise einfach so: "Ohne mich würde hier gar nichts laufen!". Die Neu-Interpretation der Dinge, die Sie zuvor als negativ wahrgenommen haben, wird Ihr Selbstwertgefühl ganz sicher erheblich stärken.

Kontrollüberzeugung

Die meisten Menschen suchen die Gründe von Ereignissen bei anderen, oder schreiben sie dem Zufall oder Schicksal zu. Sie meinen sie hätten keine Kontrolle darüber, was in ihrem Leben geschieht. Sie sprechen von Glück oder Pech. In diesem Fall würde man von einer schwachen Kontrollüberzeugung sprechen. Resiliente Menschen hingegen führen eingetretene Situationen auf ihre Handlungen zurück. Sie wissen, dass sie Einfluss auf ihr Leben haben und was darin geschieht. In Krisensituationen nehmen sie nicht die Rolle des Opfers ein, sondern übernehmen Verantwortung für die Situation. Versuchen Sie Einflussmöglichkeiten zu erkennen. Denken Sie an eine Situation aus der Vergangenheit zurück, in der Sie sich machtlos gefühlt haben. Überlegen Sie, welche Möglichkeiten Sie gehabt hätten, Einfluss auf das Geschehene zu nehmen.

Selbstwirksamkeit

Resiliente Menschen sind davon überzeugt, dass sie selbst schwierige Herausforderungen durch ihr eigenes Handeln bewältigen können. Sie vertrauen auf ihre Kompetenzen und gehen offener mit Veränderungen um. Fühlen Sie sich in Situationen oft hilflos, dann versuchen Sie Ihre Selbstwirksamkeitserwartung zu stärken: Schauen Sie auf Ihre früheren Erfolge und machen Sie sich bewusst, dass Sie selbst für sie verantwortlich waren. Vertrauen Sie in Ihre Fähigkeiten.

Soziales Netzwerk

In schweren Zeiten geben uns Freunde und Familie den nötigen Halt. Je größer unser soziales Netz ist, desto größer ist auch die Unterstützung, mit der wir rechnen können. Allein das Wissen, dass man sich auf einige Menschen verlassen kann, stärkt die psychische Widerstandsfähigkeit. Pflegen Sie Ihre sozialen Kontakte. Wer anderen Menschen gegenüber freundlich und hilfsbereit ist, erhält auch Unterstützung zurück.


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Jenny
Jenny

Mentorin für Aurachirurgie. Expertin zum Loslassen und um Unmögliches möglich zu machen. Einfühlsam, intuitiv, inspirierend, mit übersinnlichen Fähigkeiten. Zugang zum Göttlichen und zur Authentizität. Sieht jeden blinden Fleck in der Persönlichkeit.  ...mehr

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