Hier erklären wir Ihnen die Begrifflichkeiten der Esoterik - von A wie Aberglaube bis zu Z wie Zukunft
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In der griechischen Mythologie nimmt Hades eine Sonderstellung ein: Er ist der
Gott der
Unterwelt und Wächter über die Seelen der Verstorbenen. Seine Macht gilt als streng, unerbittlich und unumstößlich. Menschen wie
Götter fürchteten ihn, denn aus seinem Reich gab es kein Entrinnen - einmal im Schattenreich, bedeutete dies ein endgültiges Loslassen der irdischen Welt. Obwohl Hades selten die Oberwelt betrat, war sein Name dennoch mit Schrecken verbunden. Gleichzeitig verkörpert er Ordnung und Stabilität, denn die Unterwelt war in seinen Augen nicht nur Ort des Todes, sondern auch Teil des kosmischen Gleichgewichts. Wer mehr über diesen geheimnisvollen Gott erfahren möchte, findet hier Einblicke in seine Eigenschaften, seine Rolle im Pantheon und die bekannteste Legende um seine Liebe zu Persephone.
Die besonderen Attribute und Erscheinungsformen des Unterweltherrschers
Im Unterschied zu vielen anderen Göttern besitzt Hades kaum typische Symbole, die ihn eindeutig kennzeichnen. Am berühmtesten ist sein Gewand, ein Werk der Zyklopen, das ihn unsichtbar machen konnte und ihm Macht in entscheidenden Momenten verlieh. Beschreibungen schildern ihn als ernst, düster und bärtig, eine Gestalt, die Furcht und Respekt gleichermaßen auslöste. Während Zeus mit Blitz und Poseidon mit Dreizack dargestellt wurden, war Hades vor allem durch seine Ausstrahlung gekennzeichnet. Er war kein
Gott der Lebensfreude oder des Feierns, sondern ein stiller Herrscher, der über das
Schicksal der Verstorbenen wachte. Dies verlieh ihm etwas Unnahbares, das bis heute in Mythen und Erzählungen nachhallt.
Die Legende von Hades und Persephone - Liebe, Entführung und der ewige Kompromiss
Hades war der Erstgeborene von Rhea und Kronos und wurde wie seine Geschwister von seinem Vater verschlungen, bis Zeus ihn rettete. Gemeinsam mit seinen Brüdern kämpfte er gegen die Titanen und erhielt nach dem Sieg die Herrschaft über die
Unterwelt. Sein bekanntestes Kapitel ist die Liebe zu Persephone, der Tochter von
Demeter. Auf Anraten von Zeus entführte er sie in sein Reich. Demeter suchte verzweifelt nach ihrer Tochter, bis Hekate ihr die Wahrheit verriet. Erst als die Erde unter Demeters Zorn verdorrte, griff Zeus ein und stellte die Bedingung, dass Persephone in der Unterwelt nichts gegessen haben durfte. Da sie jedoch vier Granatapfelkerne gekostet hatte, wurde entschieden, dass sie vier Monate im Jahr bei Hades verbringen müsse und die restlichen acht Monate bei ihrer Mutter. Für Hades war dies ein bittersüßer Sieg: Er gewann ihre Anwesenheit für einen Teil des Jahres, verlor sie jedoch für die übrige Zeit. Die Legende erklärt bis heute den Wechsel der Jahreszeiten und macht deutlich, wie tief Mythen mit Naturzyklen verbunden sind.
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