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Trauer-Traum

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Beitragsrubrik: Trauer

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Foto: © leungchopan.jpeg / AdobeStock
Autor:
Erika
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Rubrik:
Trauer

Trauer-Traum

Und wieder hat sie einen Tag überstanden... Ein Tag, der jedem Tag gleicht, seit genau drei Jahren, vier Monaten und fünf Tagen. Ihr Leben veränderte sich plötzlich, unerwartet... - seitdem ist sie allein.

Sie fällt irgendwann völlig kaputt und übermüdet ins Bett, gefüllt mit Angst, da sie nicht weiß, wie sie die Nacht überstehen soll. Eine Nacht, die jeder Nacht gleicht seit drei Jahren, vier Monaten und fünf Nächten...

Doch seit einiger Zeit träumt sie immer wieder denselben Traum:

Sie steht vor einer Tür und langsam öffnet sich diese Tür... Sie will aber einfach nicht hinschauen - noch nicht - der Mut und die Kraft fehlen ihr. Leer und kraftlos fühlt sie sich seit seinem Tod, der Lebensmut ist geschwunden. Sie schläft endlich ein...

Und wieder erscheint ihr diese Tür und die Tür öffnet sich langsam.

Jedoch hat sich etwas verändert - sie kann hinsehen.

Die Tür öffnet sich weit. Stefan - da steht er, ihr Mann, so gesund, so kraftvoll, so männlich, so jung. So wie damals schaut er aus, als sie sich kennenlernten. Tränen laufen ihr über das Gesicht. Mit warmer Stimme sagt er: "Liebes, hallo Liebes, endlich. Bitte, lass uns reden."

Gemeinsam sitzen sie an ihrem Lieblingsplatz am Ufer eines kleinen Sees, die Sonne scheint, hinter ihnen duften betörend die wilden Rosenbüsche aus Tausenden von weißen Blüten. Er streichelt ihr übers Gesicht und hält ihre Hand. Sie ist einfach nur glücklich. Jetzt, endlich schafft sie es, über ihre Schuldgefühle mit ihm zu sprechen - diese Schuldgefühle haben sie so unendlich belastet. Diese schlimme bohrende Schuld, ihm nie die Liebe gezeigt zu haben, die sie für ihn fühlte - die Scham, dass sie wegen Kleinigkeiten manchmal so wütend auf ihn war... Den Schmerz - die kostbare Zeit mit sinnlosen Streitereien vergeudet zu haben und über so vieles mehr...

Er hört einfach nur zu - er lässt sie einfach reden und schaut sie dabei liebevoll an.

"Es ist alles gut Liebes - alles. Aber nun musst Du Deinen Weg gehen, so wie ich den meinen. Jetzt hast Du die Kraft, denn Du weißt, wir sind immer verbunden - wir sind immer EINS. Wir müssen nun loslassen - die Zeit ist gekommen."

Ihre Hände lösen sich langsam, immer weiter geht er in ein helles Licht - so hell, dass ihre Augen schmerzen. Noch eine Träne rinnt ihr langsam die Wange hinab, als sie aufwacht. Sie fühlt sich zum einen traurig und zum anderen trotzdem gestärkt.

Der Traum war so real, aber es war nur ein Traum, denkt sie. Trotzdem fühlt sie auf einmal neuen Lebens-Mut. Sie springt aus dem Bett und stutzt - ein frisches weisses Rosenblatt liegt auf ihrer Bettdecke - sie lächelt.


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Beitrag von Jüdische Therapeutin Erika

Jüdische Therapeutin Erika
Jüdische Therapeutin Erika

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