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Ich will nicht mehr leben

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Beitragsrubrik: Selbstmordgedanken

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Foto: © andreiuc88 / Fotolia

Ich will nicht mehr leben

Wer kennt das nicht- wir fühlen uns ausgelaugt und am Ende. Wir haben einfach keinen Antrieb mehr, und würden uns am liebsten einfach nur im Bett verkriechen, bis alles wieder gut ist. Dies ist je nach Situation durchaus nachvollziehbar. Allerdings wird es gefährlich, wenn man den Sinn des Lebens hinterfragt und nur eine Antwort darauf hat- Ich will nicht mehr Leben. Ist das wirklich eine Lösung? Zwangsläufig muss jeder von uns einmal sterben, doch sich dieses schon vorzeitig wünschen?

Suizid ist kein Ausweg

Warum befassen wir uns mit solchen Gedanken einer drastischen und endgültigen Massnahme. Ist dies die Sicht auf Erlösung und Frieden? Im Laufe des Lebens ist leider niemand davor gefeit, sich mit Ängsten, Problemen, Sorgen und Kummer herumschlagen zu müssen. Es gibt natürlich hier keine pauschale Lösung, die man einsetzen kann, aber es gibt nichts, was man nicht lösen kann. Wenn wir uns allerdings selbst in diesem Hamsterrad befinden, ist es oftmals gar nicht so einfach eine Lösung zu erkennen oder einen Ausweg zu finden. In solchen Momenten erscheint "ich will nicht mehr leben" eine greifbare Alternative.

Es ist ganz gleich wie schlimm einem die aktuelle Situation erscheinen mag, es ist wichtig, dass man sich bewusst wird, dass es für alle Probleme eine Lösung gibt. Es ist keine Lösung sich zu verkriechen, in Selbstmitleid zu versinken und am liebsten nichts mehr sehen und hören zu wollen. Suizid ist kein Ausweg! Suizid ist einfach nur ein Aufgeben und dafür gibt es in keinster Weise einen Grund. Es wurde niemand von uns geboren, um unglücklich zu sein. Es hat jeder von uns das Recht auf ein glückliches Leben. Ich will nicht mehr Leben- sollte keine Alternative sein.

Ich will nicht mehr leben? Doch, ich will

Es ist natürlich schwierig diesen einen Schritt zu machen, um wieder das Licht am Ende des Tunnels zu sehen, aber es ist möglich. Die helfende Hand kann ein offenes und einfühlsames Gespräch sein. Wenn man sich schämt im Familien- oder Freundeskreis das Gespräch zu suchen, so kann man durchaus auf eine Vielzahl von Therapeuten und Beratern zurückgreifen, die als Aussenstehende mit Rat und Tat, zu jeder Zeit, dem Betroffenen zur Verfügung stehen. Ein solches Gespräch ist einerseits anonym, und dabei doch persönlich und ganz individuell auf die jeweilige Person zugeschnitten.

Hierbei geht es nicht darum Ratschläge zu erteilen oder über den Mensch als solches zu urteilen, es geht darum einen neuen Blickwinkel zu schaffen, alternative Denkansätze aufzuzeigen, Perspektiven zu offenbaren. Das Problem kann so mit Abstand betrachtet werden, und die Gedanken können sich in Richtung Lösung und Ausweg entfalten, weg von einem Suizid.

Ihre Vanessa

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Beitrag von Starberaterin Vanessa

Starberaterin Vanessa
Starberaterin Vanessa

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