Schicksalhafte Verbindungen
Über die Karmische - oder Seelenverwandtschaft wurde schon sehr viel geschrieben. Was ist aber unter einer Seelenverwandtschaft nun wirklich zu verstehen?
Im Wikipedia-Lexikon finden wir folgende Definition:
Als eine Seelenverwandtschaft bezeichnet man eine Beziehung zwischen zwei Menschen, die sich dadurch auszeichnet, dass beide Personen ähnlich empfinden und denken.
Im Phaidros Platons wird die Ursache dieses Empfindens beschrieben und eine Quelle für die Empfindung der Liebe und Freundschaft dargestellt. In diesem Mythos erzählt Platon, wie die Seele ihre Federn verliert und dabei auf die Erde stürzt. In den Körpern eingeschlossen haben sie keine Ahnung mehr von ihrem früheren Leben und existieren ohne Erinnerung - bis sie in die Augen eines Anderen blicken bzw. das Schöne erblicken:
Durchwärmt nämlich wird der Liebende, indem er durch die Augen den Zufluss der Schönheit aufnimmt, durch welchen seine gefiederte Seele gleichsam begossen wird. Ist er nun durchwärmt, so schmilzt um die Keime des Gefieders hinweg, was schon seit langem sie verschloss und sie hinderte hervorzutreiben. Denn dass er wie in einem Spiegel in dem Liebenden sich selber beschaut weiß er nicht und wenn jener nun gegenwärtig ist, so hat auch er gleichsam jene Befreiung von den unerträglichen Schmerzen.(Platon, Phaidros)
Nun, gibt es Menschen, Männer und Frauen, die suchen ihren Seelenpartner - und finden ihn oder sie nicht sondern "nur" einen Seelenverwandten.
Völlig wertfrei seien die Fragen gestattet:
habe ich tatsächlich nur einen Seelenverwandten?
ist dieser / sind diese Seelenverwandten gleichzeitig mit mir inkarniert?
sofern es nur einen Seelenverwandten gibt - ist dieser mir als Lebenspartner vorgeschrieben?
welches Geschlecht hat er (der Seelenverwandte) in dieser Inkarnation
Ich bin davon überzeugt, dass meine Seele nicht allein geschaffen wurde, sondern mit vielen anderen Seelen gemeinsam. Viele Zeitgenossen vertreten die Meinung, es wurde, ähnlich einer großen Weintraube, eine Seelentraube geschaffen. Und alle Seelen dieser "Traube" zeichnet eine Art Seelenverwandtschaft aus.
Sicher, dass wir mit unseren Seelenverwandten bereits irgendwann einmal gemeinsam inkarniert waren. Natürlich nicht mit allen gleichzeitig. Aber an der Aura, dem Geruch, der Frequenz - oder einfach aus dem Bauch heraus fühlt man, dass der Mensch vor ihm ein Seelenverwandter ist.
Einzelne Bereiche der emotionalen Ebene sind immer gleich, wenn diese Seelenverwandten in einer früheren Inkarnation in der gleichen Seins-Ebene beheimatet waren.
Trifft ein Mensch einen Seelenverwandten, so spürt er, ja er weiß von der Verbundenheit und der endlosen Liebe, die wir nur engen Verwandten entgegen bringen können. Der Mensch hat auch das Gefühl, den anderen schon endlos lange zu kennen.
Viele Menschen lassen sich nicht von ihrer Intuition sondern von ihren "menschlichen" Gefühlen leiten.
Es geschieht, dass Menschen davon ausgehen, dass der karmisch verbundene Mensch zwangsläufig auch der Lebenspartner sein muss. Das ist, wie oben beschrieben, bei weitem nicht immer der Fall.
Manchmal sollen sich zwei Menschen nur finden... nicht aber miteinander leben...
Manchmal sollen sich zwei Menschen nur gegenseitig unterstützen...
nicht aber in einer Partnerschaft miteinander leben...
Manchmal sollen sie aber auch miteinander leben... doch der Anfang gestaltet sich nicht immer leicht...
Manchmal geschieht es, dass einer der beiden erst nach langer Zeit erkennt, dass eine Partnerschaft mit diesem karmisch Verwandten nicht möglich ist, das "Loslassen" scheint unmöglich.
Wisse: es gibt nur äußert selten nur ein Band, das die beiden verbindet. Gemeinsame Inkarnationen schaffen gemeinsame Verbindungen, die auch nur einzeln gelöst werden können.
Es gilt also zu erkennen, wo die Ursachen liegen ( ggfs. auch in vergangenen Inkarnationen ) - und erst dann kann die Auflösung beginnen, wenn sie gestattet ist.
Hast Du noch Fragen? Ich bin für Dich da.
Klaus - Der Avatar
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